Thomas Wahlbrink

Herzlich Willkommen!

Allen Besuchern meiner Seite wünsche ich Gesundheit, sowie Frieden und Liebe im Leben.

 

"Der Läufer" ist von uns gegangen

Am 3. März verstarb mein Schwiegervater, Kurt Derks.

Einigen Eversburger wird er bekannt gewesen sein, weil sie ihn im Natruper Holz bei seinen täglichen Spaziergängen gesehen haben.
Er liebte die Natur und schätze die innere Ruhe, die er durch diese Gänge erlangte.

In Essen geboren, in Nienberge nach dem Krieg die Lehre gemacht, kam er noch in jungen Jahren nach Osnabrück zu Karmann.
Mit dem geografischen Wandel vollzog sich auch ein innerer Wandel und die Liebe zur Philosophie begann.
Dabei wurden verschiedene Dogmen hinterfragt, universelle Sätze herausgearbeitet.

"Sei Dein eigenes Licht, sei Deine eigene Zuversicht" oder "Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" waren Gedenken, die ihn beschäftigten, als ich ihn kennenlernte.
Hatte er eine katholische Erziehung durchlebt, so füllte er sich in höherem Alter den "Freien Humanisten" verbundener.

Die klassische Musik interessierte ihn, sowie die Kunst der "Blauen Reiter".
So ist es nicht verwunderlich, dass er sich sowohl musisch, als auch gestalterisch betätigte.

Als ich meine Liebste kennenlernte, erhielt ich gleichzeitig Schwiegereltern hinzu, die mich bedigungslos in ihre Familie aufnahmen und mir ein liebevolles Gefühl gaben.
Nachdem meine Eidamsmutter, Inge, verstarb und der Gesundheitszustand es notwendig machte, schaffte es Kurt durch seine positive und höfliche Art auch die Herzen der ihn pflegenden Menschen zu gewinnen.

Selten habe ich einen solchen Menschen getroffen, der zudem Vorbild für viele Menschen sein könnte.

Wer zieht die Fäden?

Jeder verliert an Lebensqualität,

denn die Angst unterdrückt unsere Freiheit. Aber was ist Ursache und was ist Wirkung? Wer profitiert? Nutzt Eure Ratio!

Aus der Ferne betrachtet.

Nun schon Terror in der westfälischen "Friedensstadt", da kann man aus dem niedersäsischem Pendant nur sein Mitgefühl bekunden.

Welche Motivation dahinter steckt, ist vielleicht noch nicht geklärt.

Das Menschen sich aus politischen oder aus persönlichen Gründen zu solchen Taten entscheiden, zeigt eigentlich nur, wie krank unsere Gesellschaft ist.

Drücken wir gemeinsam unsere Betroffenheit aus ohne dabei den Kopf zu verlieren.

Thomas Wahlbrink, Natruper Str. 213, 49090 Osnabrück